Blur - Versöhnung bei Tee und Kuchen

Blur-Bandmitglieder Damon Albarn und Graham Coxon versöhnten sich nach einigen Differenzen eines Tages schließlich doch. Und zwar nicht wie normale Britpop-Rockstars in einer verqualmten Bar zwischen schmutzigen Whiskeygläsern und einem versifften Billiard-Tisch dessen Farbe vor lauter ausgedrückten Zigarettenstummeln nicht mehr zu sehen ist - nein. Sie legten ihre Meinungsverschiedenheiten auf die feine englische Art bei: bei Tee und Kuchen!

Die Britpop-Band Blur hatte 2003 eine “Pause” eingelegt, nachdem der Gitarrist Coxon sich entschlossen hatte, seine Beteiligung an den Aufnahmen für ihr Album “Think Tank” abzubrechen. Coxon gab zu, dass sein Verhältnis zum Frontman Albarn immer schlimmer wurde - bis die beiden nur noch über ihre Anwälte kommunizierten.

Beide planten jedoch schon letztes Jahr, sich wieder zu vertragen. Das daraus resultierende Treffen der beiden besiegelte den Entschluss der erst kürzlich stattfindenden Band-Reunion. Nun berichtet Gitarrist Coxon, die beiden hätten ihren Streit im Kaffeetantenstil beigelegt: Zuerst ein kleiner Spaziergang, dann die große Versöhnung beim Nachmittagstee und einem Eccles-Kuchen.

Wie… nett. Moment, ich rufe nur mal kurz Abba und die restlichen Zwei der Beatles an und frage, ob sie nicht auch auf eine Englische Tea-Time vorbeikommen möchten. Es gibt auch After Eight, Mädels! Jaja, nach einem Tässchen Tee sieht wie Welt gleich ganz anders aus. Irgendwie eine geniale Geschichte. So peinlich Englisch das ganze auch vorkommt, irgendwie ist es doch süß.

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