04.08.2010 von admin unter News
Musik auf Youtube
Über viele Jahre hinweg hat die Musikindustrie ja gegen die kostenlose und somit illegale Verbreitung von Musik in Form von Mp3s gekämpft. Durch verschiedene Lösungsansätze wurde mit Sicherheit schon ein kleiner Erfolg erzielt. Dennoch gehen der Industrie jährlich Unsummen verloren, weil einfach niemand mehr wirklich viel Geld bezahlen will, um Musik hören zu können.
Noch ärgerlicher ist es damals geworden, als man auf den Videoportalen wie Youtube, MyVideo und Co. angefangen hat, Musikvideos ins Netz zu stellen, die sich dann jeder ansehen und anhören konnte. Video on Demand in seiner reinsten Form würde es wohl mancher Nennen, denn auf Youtube sind nicht nur Clips von Privatpersonen, sondern auch Musikvideos aller Art und sogar vereinzelt Filme in verschiedenen Teilen gestückelt erhältlich.
Zum Leid der Nutzer konnte der Verbreitung von Musik und Musikvideos auf Youtube dann doch ein Riegel vorgeschoben werden. Heutzutage ist es so, dass wenn man ein Video auf den Portalen ins Netz stellen will, es im Zuge des Uploads auch auf seine rechtliche Situation geprüft wird. Auch wenn das nicht überall klappt, so ist es bei Musikvideos doch eher kein Problem, die Lizenz überprüfen zu lassen.
Dennoch gibt es auf Youtube sehr viele Channels, die eine Vielzahl an unterschiedlichen Musikvideos offerieren. Als Beispiel sind viele Lady GAGA Songs auf Youtube erhältlich. Das ein oder andere kann schon weit über 50 Millionen Views vorweisen.
Für die Nutzer ergibt sich natürlich noch ein weiterer Vorteil, denn man kann in 10 Sekunden über Google den ein oder anderen Youtube-to-mp3 Converter finden. Hier muss man lediglich den Youtube Link des Videos eingeben und auswählen in welches Format man es umwandeln will. So wird aus einem Video schnell eine Mp3 Datei.
Grundsätzlich ist also das veröffentlichen von rechtlich geschütztem Material (egal woher es stammt) nicht erlaubt und die Dateien werden in der Regel sofort gesperrt. Immer wieder entstehen aber Schlupflöcher, wo man die Sperren dann doch umgehen kann. Freies Wissen, Unterhaltung und Kunst für alle, oder so. Mittlerweile sollte man doch schon eingesehen haben, dass es in diesem Sektor keine großflächigen Blockaden mehr geben kann. Die Nutzer finden immer einen Weg.
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November 4th, 2010 um 03:18
[...] In der Tat ist es so, dass die heutige Mentalität der Nutzer eher dahingehend geht, dass man für Musik nicht viel Geld bezahlen [...]